Rucksack “Eddie” von Feuerwear

0

Rucksack “Eddie” von Feuerwear

In unserer neu geschaffenen Rubrik “LIFESTYLE” möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen, dass wie gemacht ist für eben diese – die Rede ist von einem trendeigen Rucksack der Marke Feuerwear, der auf den Namen “Eddie” hört. Uns wurden zwei Exemplare zur Verfügung gestellt.

Ein Exemplar habe ich zur DJCon, der offiziellen Sondershow der Prolight+Sound in Frankfurt mitgenommen und eine Woche lang in Benutzung gehabt. Noch im Office in Braunschweig wurde der Rucksack ausgepackt und befüllt. Es handelt sich bei dem Modell “Eddie” um einen Rollrucksack, der ein variables Ladevolumen hat, welches von 16L auf insgesamt 23L Volumen wachsen kann. Das Modell gibt es in drei Farben, weiß, rot und schwarz, wobei alle drei sehr schick aussehen. Wer Feuerwear kennt, weiß, dass alle Produkte, ob Tasche, Geldbörse, Gürtel oder Handyhülle, aus recycelten Feuerwehrschläuchen gearbeitet sind. Die Philosophie des Unternehmens ist das nachhaltige Produzieren, “Upcyling”, was sich auch in den Produktionsstätten widerspiegelt, den die Produkte sind allesamt “Made in Europe” gefertigt. Sehr löblich und voll im Trend und für mich persönlich schon mal ein kleines, wenn auch nicht entscheidendes Kaufargument – aber man möchte ja schließlich auch nach außen hin Weitsicht signalisieren.

Von schmal bis voluminös – “Eddie” passt sich den Erfordernissen des Einsatzes an.

Ich testete den Rucksack in Hinblick auf die Anforderungen eines DJs an einen Rucksack: also was muss reinpassen, wie kann man das Equipment verstauen und wie bequem kommt man an seine Sachen ran. Ich packte also als erstes mein 13″ MacBook hinein. Das dafür vorgesehene Laptop-Fach ist weich gepolstert, ich war aber trotzdem froh, dass dort mein Arbeitsgerät samt Filztasche hineinpasst. Doppelt hilft eben besser, immerhin ist es das Wichtigste, was ein DJ bei sich trägt, vom USB-Stick oder der SD-Karte einmal abgesehen. Die Speichermedien müssen natürlich auch noch rein.

 

Der Innenraum des Rollrucksacks “Eddie”. Rechts das mit Fleece ausgefütterte Laptopfach.

Neben dem Hauptfach und dem Laptop-Fach befindet sich im Hauptteil des Rucksacks ein drittes, kleineres Fach, wo ich diese beiden Tools unterbringen könnte. Leider hat dieses Fach keinen Reißverschluss oder Klett, so dass ich fürchten muss, dass der USB-Stick oder noch schlimmer, eine SD-Karte im Inneren umherfliegt, sobald der Rucksack einmal umkippt. “Eddie” hat zwar trotz seiner schmalen Silhouette einen guten Stand, aber wenn doch mal jemand versehentlich dagegen tritt, fällt auch er um.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt: ich arbeitete während der Messe viel im Backstage-Bereich, dort wo es i.d.R. wenig Licht gibt. Das wird im DJ-Alltag nicht anders sein. Hier würde ich mir kleine farbliche Absetzungen der Taschenöffnungen wünschen, damit man im Dunkeln nicht umhertasten muss, um in die jeweiligen Fächer zu greifen.

Apropos Akzente: an der Außenseite befinden sich zwei Reflektorstreifen, die dafür sorgen, dass man auch nachts gesehen wird. Auf der Außenseite befinden sich dann auch drei Fächer (zwei davon mit Reißverschluss), in die ich mein USB-Stick packen könnte. Das untere, größte hält zudem noch einen Riemen mit Karabiner bereit, an den ich ein Schlüsselbund befestigen könnte, wenn ich wollte. Für mich sind die beiden Fächer prädestiniert für alles, was mit Verpflegung zu tun hat: Brotdose, Kaugummis, Riegel usw., also alles, was ich nicht im Innenraum haben möchte, wo sich meine elektrischen Geräte befinden. Seitlich hat “Eddie” noch ein Getränkefach, mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1,5 Liter. Der Clou, zumindest für die Hersteller, ist das gegenüber gelegene seitlich Eingriff-Fach, bei dem man per Reißverschluss auf Inhalte des Hauptfachs zugreifen kann, ohne den Rucksack abzunehmen. Nice, habe ich aber tatsächlich gar nicht genutzt. Aus sicherheitstechnischer Sicht sollte ich erwähnen, dass der Zipper hierfür unter einer Kunststoff-Lippe versteckt ist. Kommen wir zum Verschluss des Hauptfachs.

Das Verschließen erfolgt über einen Metallhaken, der sich auf drei verschiedene Stufen einhaken lässt.

Eddie ist, wie Anfangs erwähnt, ein Roll-Rucksack, d.h., er ist in der Höhe variabel. Verschließen lässt er sich mit einem Metall-Haken in drei verschiedenen Positionen. Das Einrollen beim moderat bepackten Rucksack und das Ein- und Aushaken geht überraschend gut, selten muss man doch ein wenig fummeln. Angesichts des rund 1500 EUR teuren Warenwerts, den ich mit mir herumtrage, wäre die Möglichkeit, den Rucksack diebstahlsicher abzuschließen oder gar anzuschließen sehr beruhigend gewesen. So musste ich darauf vertrauen, dass keine zwielichtigen Personen im Backstage Bereich herumschleichen. Ein weiteres Detail, welches man bei “Eddie” noch verbessern könnte: eine Führung für ein USB-Kabel von innen nach außen, so dass ich z.B. im Inneren eine Powerbank verstauen kann und für das mobile Arbeiten dort mein Laptop anschließen oder schnell mein Handy aufladen kann.

Macht optisch richtig was her: “Eddie”, der erste Rollrucksack der Marke Feuerwear.

Mein Fazit nach einer Woche im Messe-Einsatz:
Außerordentlich gut gefällt mir die schmale Bauweise von “Eddie” (die Außenmaße betragen: 45-62 cm x 31,5 cm x 15 cm). Gerade in beengten Räumen schmiegt er sich dicht an die Wand und wird so nicht zur Stolperfalle. Sehr positiv empfinde ich den Aspekt der Nachhaltigkeit, was sowohl das Material an sich, als auch die Produktion des Rucksacks angeht – es muss wirklich nicht alles aus China kommen! Das Laptop-Fach, welches übrigens Geräte bis 17″ schlucken soll, ist eigentlich obligatorisch, aber trotzdem nochmals erwähnenswert, weil gut gemacht. Für den Multi-medialen Einsatz ist mir der Rucksack etwas zu dünn ausgestattet (USB-Kabelkanal fehlt) und insgesamt würde ich mir mehr Sicherheits-Features wünschen, wie z.B. die Möglichkeit, den Rucksack an einem Tischbei o.ä. anzuschließen (was natürlich nur Sinn macht, wenn man den Rucksack an sich auch abschließen könnte). Den seitliche Eingriff habe ich persönlich nicht genutzt, manch anderer wird über diese Feature vielleicht aber sehr froh sein. Subjektiv gesehen, hätte man auf eins der insgesamt drei Außenfächer verzichten können und stattdessen dem kleinen Innenfach ein Klett- oder Reißverschluss spendieren können, einfach um dort Kleinteile, die mir lieb und wichtig sind, sicher zu verstauen.

Die Macher bei Feuerwear haben aber alles im allen Vieles richtig gemacht: für 189 Euro UVP bekommt man einen trendigen, individuellen und alltagstauglichen und dazu noch ökologisch korrekten Rucksack, der sich je nach Bedarf klein oder groß macht. Das er jetzt nicht speziell auf die Anforderungen eines DJs zugeschnitten ist, liegt auch in der Natur der Sache: er möchte ja möglichst variabel und vieltauglich sein, und das ist er in der Tat. Also, ich habe “Eddie” lieb gewonnen und kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.

Weitere Infos auf https://www.feuerwear.de
https://www.facebook.com/Feuerwear/
https://www.instagram.com/feuerwear/
[Hier] kannst Du Dir “Eddie” in Aktion anschauen.

Text: André Hallbauer
Share.

About Author

magazin