Interview Lost Frequencies

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Lost Frequencies

Felix De Laet, besser bekannt unter seinem Spitznamen Lost Frequencies, ist in den letzten halben Jahrzehnt in der internationalen Musikindustrie erfolgreich geworden. Er veröffentlichte 2014 seinen globalen Smash-Hit „Are You With Me“, mit dem der Track schnell aufstieg, indem er mehrere Platin-Status erreichte, in 18 Ländern die Nummer 1 einnahm und als erster belgischer Künstler in Großbritannien die Nummer 1 erreichte. Als Solokünstler hat sich Felix De Laet behauptet, was sowohl seine Streaming-Zahlen und Liveshows beweisen – wie z.B. Auftritte bei den wichtigsten Festivals der Welt, wie Coachella, Tomorrowland oder Lollapalooza.

Hey Felix, wie geht’s dir heute?
Mir geht es gut, danke! Ich habe jetzt sicher eine Reihe von Shows in ganz Europa gespielt und es fühlt sich großartig an, wieder vor Fans spielen zu können! Wir haben alle so lange darauf gewartet, wieder auf der Tanzfläche zu stehen, also ist es für mich, wie eine zweite Natur.

Wir wissen, dass du gerade “Where Are You Now” rausgebracht hast. Warum hast du entschieden, diesen Song auszukloppeln?
„Where Are You Now“ ist meine zweite Single auf SONY, die auf „Rise“ folgt. Es fühlte sich wie der perfekte Track an, um ihn als nächstes zu droppen. „Where Are You Now“ klingt meiner Meinung nach super frisch, dank Calums Gesang, der wirklich zu dem Indie-Dance-Stil passt, den ich gerne produziere. Er baut und baut mit einigen progressiven Schichten und tieferen Bässen auf, also ist es etwas, das wirklich groovt und die Leute zum Tanzen bringt!

Foto: Sony Music

Wie kam eine Kollaboration mit Calum Scott zustande?
Ich bin seit einiger Zeit ein Fan von Calums Stimme und seine Darbietung, als ich seine Topline hörte, passte einfach perfekt.

Sind in den kommenden Monaten weitere Realeases geplant?
Kannst du uns darüber bereits etwas verraten? Ich habe zwar neue Musik in Arbeit, aber mehr kann ich im Moment nicht sagen! Ich gehe es mit meinen Veröffentlichungen etwas langsamer an, da sich Regionen öffnen und ich mehr touren kann – aber neue Musik werde ich am Ende des Sommers aus meinen Sets und Mixen herauskitzeln!

Deine Live-Shows sind ziemlich legendär, wie hältst du die Dinge für jedes Set frisch?
Vielen Dank! Das Wichtigste für mich ist, Spaß zu haben und die Stimmung zu lesen – mein Sound kann manchmal melodischer sein, manchmal etwas Underground, und manchmal auch größere Hymnen und Edits enthalten. Spaß zu haben bringt eine aufgeladene Energie mit sich, von der auch die Menge zehrt, aber ich spüre sie auch von den Partypeople.

Was hat dich angesichts des Mangels an Shows in den letzten 18 Monaten im Studio motiviert?
Ich hatte das Glück, mein Traumstudio kurz vor der ersten Lockdown hier in Belgien endlich fertigzustellen. Hoffentlich naht jetzt das Ende der Pandemie und wir können alle wieder Live Musik genießen. Jeder möchte in diesem Rahmen noch einmal loslassen.

Foto: Sony Music

Wenn du die Möglichkeit hättest, mit einem Künstler auf Tour zu gehen, wer wäre das? Wer inspiriert dich am meisten?
Ich hatte das Glück, mit einigen großartigen Künstlern auf Tour zu gehen, einschließlich The Chainsmokers, als ich vor ein paar Jahren auf ihrer US-Arena-Tour gespielt habe. Ich würde gerne eine Show mit Flume spielen, ich bin ein großer Fan seiner Arbeit und wie er in seine Produktionen ein Live-Element einbringt.

Viele Leute und Produzenten sagen, dass es sich nicht lohnt ein Album zu veröffentlichen. Wie stehst du zu dieser These?
Es ist für jeden Künstler anders und ich verstehe, warum viele elektronische Künstler an Singles und EPs festhalten. Für mich, vor allem als mein Sound sich weiterentwickelte und mein Produktionsstil sich ausweitete, wollte ich immer mehr Live-Elemente einbeziehen und auch mit mehr Musikern und Gesang arbeiten, also war es ein Kinderspiel für mich, zu dieser Zeit meine ersten beiden Alben als Schnellschuss zu veröffentlichen.

Wie kam eigentlich dein Künstlername zustande?
Als ich mit dem Produzieren anfing, suchte ich nach Tracks, die vielleicht traditionell „vergessen“ und für einige Leute unter dem Radar waren, dann remixte und erstellte ich Bootlegs und Edits mit diesen. Ich stellte mich auf die „Lost“-Frequenzen ein und sobald ich an den Namen dachte, fühlte er sich perfekt an!

Erzähle etwas über dich, was wir noch nicht wissen?
„Felix The Cat“ war mein Lieblings-Cartoon, als ich aufwuchs. Und weil wir einen gemeinsamen Namen haben, habe ich ihn mir vor ein paar Jahren tätowieren lassen!

Felix, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir alles Gute. Bis bald!

Folge Lost Frquencies:
Homepage: www.lostfrequencies.com
Facebook: @LostFrequenciesMusic
Instagram: @lostfrequencies
Booking & Mgmt: Nick Royaards nick@tomorrowland.com

Text: Izabela Chojnowska · Fotos: Sony Music

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